Paul Nutzfahrzeuge reduziert Fahrgestellbreite für MB-Lkw

Die Paul Nutzfahrzeuge GmbH aus Passau bietet ab sofort Umbaulösungen mit schmälerer Chassisbreite für die neuen Euro-6-Lkw-Baureihen Antos (Foto), Arocs und Actros von Mercedes-Benz an.

Foto: Paul Nutzfahrzeuge

Die gesetzlich vorgegebene maximale Chassisbreite von 2,55 m wird bei der schmalen Breite um mindestens 20 cm auf maximal 2,35 m Breite reduziert, um dadurch Einsätze mit Aufbauten auch unter äußerst beengten Platzverhältnissen zu ermöglichen. Die Fahrgestelle mit schmaler Breite sind speziell konzipiert für Einsatzbedingungen auf schmalen Straßen mit in der Breite eingeschränkter Fahrberechtigung, wie sie insbesondere in den bergigen Gegenden von Tessin oder Engadin in der Schweiz zu finden sind.

Die schmaleren Fahrgestelle werden entsprechend dem jeweils vorgesehenen Einsatzprofil bei Paul Nutzfahrzeuge individuell maßgeschneidert. Sie sind prädestiniert für Einsätze im schweren Verteilerverkehr, vor allem im Zu- und Auslieferverkehr in engen Innenstädten und Dörfern mit schmalen Gassen oder in der Durchfahrtbreite eingeschränkten Einfahrten und Stadttoren. Gleichzeitig sind sie eine tragfähige Lösung für kommunale Entsorgungs- und Reinigungsunternehmen, für Feuerwehren und auch für Zweiwegefahrzeuge, die den dualen Einsatz auf Straße und Schiene erlauben. Auch beim Spezialtransport von sperrigen oder sensiblen Gütern, deren Dimension die zulässige Gesamtfahrzeugbreite von 2,55 m überschreiten würde, sind sie gefragt – ein Beispiel sind Glastransporte.

Bei den neuen Fahrgestellen wird die Breite an der Vorderachse auf 2376 mm und an der Hinterachse auf 2334 mm verringert. Zugleich werden die Anbauteile des Fahrerhauses verschmälert, so dass die Kabine mit Anbauteilen eine Gesamtbreite von 2350 mm nicht überschreitet. Zudem verkürzen die Paul-Spezialisten die Halterungen der Außenspiegel um jeweils 100 mm auf jeder Seite.

01.10.2014