Hüffermann Transportsysteme feiert 100. Geburtstag

Firmengründer Wilhelm Hüffermann startete das Unternehmen 1913 als Schmiede im niedersächsischen Wildeshausen, wo Pferdehufe beschlagen sowie Wagenräder, Kutschen und Anhänger für die Landwirtschaft gefertigt wurden.

Foto: Hüffermann Transportsysteme

Anfang der 1960er Jahre reagierte sein Sohn Rudolf, der das Geschäft nach dem Zweiten Weltkrieg übernommen hatte, auf den ansteigenden Bedarf an Lkw und Anhängern im Agrarsektor und baute die Anhängerfertigung Schritt für Schritt aus. In dritter Generation stieg Rolf Hüffermann 1976 in den kleinen Handwerksbetrieb mit sieben Angestellten ein, siedelte wenig später auf ein größeres Gelände im Gewerbegebiet Wildeshausen um und forcierte den Bau von Container-Wechselsystemen für die wachsende Entsorgungsbranche.

Das Unternehmen wuchs bis 1990 auf 100 Mitarbeiter an. Heute werden alleine am Brandenburger Standort von Hüffermann Transportsysteme in Neustadt/Dosse mehr als 160 Mitarbeiter - davon 25 Auszubildende - in Produktion, Verwaltung, Entwicklung und Vertrieb beschäftigt. Zum Umsatzträger hat sich der so genannte Systemanhänger für die Entsorgungswirtschaft entwickelt, da Hüffermann aufgrund einer eigens entwickelten Modulbauweise zahlreiche Anhängervarianten realisieren kann.

Als einer der führenden Hersteller erstreckt sich der Absatzmarkt von Hüffermann Transportsysteme heute über West- und Osteuropa bis hin nach Japan. Im Bereich der Schwerlastcontainer ist das Unternehmen nach eigenen Angaben Marktführer in Deutschland. Zu den Kunden zählen die Entsorgungsbranche und Kommunen. Aber auch der Rohstoffhandel sowie die Bau- und Recyclingwirtschaft.

11.04.2013