Deutz verlagert Fertigung von Austauschmotoren nach Ulm

Die Deutz AG schließt das Austauschmotorenwerk im bayerischen Übersee und verlagert die Produktion nach Ulm.

Foto: Deutz AG

„Durch die Konzentration der Produktion auf einen Standort kann die Produktivität erhöht und die Fixkostenbelastung reduziert werden“, teilte das Unternehmen (im Bild die Zentrale in Köln) kürzlich mit. Betroffen sind von der Schließung des Standortes 157 Beschäftigte.

Deutz-Vorstand und Betriebsrat wollen für die betroffenen Mitarbeiter einen Interessensausgleich und Sozialplan erarbeiten. „Es ist unser Ziel, möglichst viele Mitarbeiter für einen Arbeitsplatz in Ulm zu gewinnen. Dazu werden wir mit dem Betriebsrat auf die Situation zugeschnittene Arbeitszeitmodelle erarbeiten und einen finanziellen Ausgleich für z.B. Zweitwohnsitz und Fahrtkosten anbieten“, so Dr. Margarete Haase, Vorstand für Finanzen, Personal und Investor Relations.

Die Verlagerung des Austauschmotorenwerkes nach Ulm soll bis Ende 2015 stufenweise erfolgen.

14.08.2014